Wasser ist Leben!

Wasser – es geht nicht ohne

Wasser ist Leben – diesen Satz haben Sie bestimmt schon einmal gelesen – und da der menschliche Körper je nach Alter, Geschlecht und Körpergewicht zu 45 – 75 Prozent aus Wasser besteht, trifft dies zu.
Die Verteilung des Wassers in unseren Organen und im Gewebe ist unterschiedlich hoch. So bestehen Muskeln und Gehirn aus bis zu 80 Prozent Wasser. Unser Blutplasma enthält bis zu 95 Prozent und unser Fettgewebe fünfzehn Prozent Wasser. Sogar unsere Knochen enthalten immer noch einen Wasseranteil von etwa zwanzig Prozent.
Wasser ist somit Hauptbestandteil des Körpergewebes und aller Körperflüssigkeiten.

Die wichtigsten Körperfunktionen hängen von einer ausreichenden Wasserversorgung ab:

  • Sauerstoff- und Nährstoffaufnahme
  • Abtransport der Stoffwechselprodukte
  • Ausscheidung
  • Atmung und Temperatursteuerung
  • Säure-Basen-Haushalt
  • Mineralstoffhaushalt

Über unsere Körperflüssigkeiten (Blut und Lymphe) löst das Wasser die aufgenommenen Nährstoffe und transportiert diese in unsere Organe bis hin zu den einzelnen Zellen. Ohne Wasser würden wir nicht funktionieren.
Schon ein geringer Flüssigkeitsmangel kann wesentliche Körperfunktionen, wie die Verdauung, das Reaktionsvermögen und die Gehirnfunktion sehr stark beeinträchtigen. Wenn wir zu wenig trinken, hat dies unter Umständen Auswirkungen auf unser Äußeres, wir bekommen trockene Haut und Haare.

Was rein geht, kommt auch wieder raus?

Unser Körper ist stets um eine ausgeglichene Wasserbilanz bemüht – er reguliert die Flüssigkeitszufuhr und die Ausscheidung. Behilflich dabei sind Hormone und Enzyme.
Der Wasserbedarf hängt ab von unserem Körpergewicht und der Nahrungsaufnahme, sowie vom Klima und unserem Gesundheitszustand. Ein Richtwert für einen gesunden Erwachsenen ist eine Zufuhr von 2,5 Liter Flüssigkeit, dies sind etwa 1 Milliliter / kcal Nahrungsaufnahme.

Der Bedarf setzt sich zusammen aus der Flüssigkeitsmenge aus Getränken, zugeführten Nahrungsmitteln und das {qluetip title=[Oxidationswasser] element=[span] } Entsteht beim Verdauungsprozessen von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Die tägliche Menge beträgt etwa 300 Milliliter {/qluetip} das beim Stoffwechselvorgang entsteht.
Die Menge der Flüssigkeitsausscheidung ist abhängig von der zugeführten Nahrung, der körperlichen Aktivitäten und der Körper- und Umgebungstemperatur.
Einen Großteil des Wassers wird über die Nieren entsorgt. Dabei entscheiden Stoffwechselendprodukte wie z. B. Harnstoff, Mineralstoffe wie Kalium und Natrium und auch mögliche Medikamente über die Abgabemenge. Bei einer Eiweiß- und Kochsalzreichen Ernährung erhöht sich die Wasserausscheidung. Dies kann ebenfalls durch Medikamente wie Diuretika gewollt herbeigeführt werden. Die Ausscheidung wird also stark von der Zusammensetzung der Nahrung beeinflusst.

Weiterhin scheiden wir Flüssigkeit aus der Lunge über unsere Atmung in Form von Wasserdampf aus. Über die Haut verlieren wir Wasser, das wir bei erhöhter körperlicher Aktivität oder bei Fieber als Schweiß abgeben. Über den Darm werden etwa 100 – 150 Milliliter Wasser am Tag ausgeschieden. Bei Durchfall kann sich diese Menge enorm erhöhen.

Wasser – Durstlöscher Nr. 1

Wasser liefert keine oder mit Beimischungen von Saft nur sehr wenige Kalorien. Ob Sie allerdings Mineralwasser oder Leitungswasser, stilles Wasser oder kohlensäurearmes Wasser trinken, bleibt ganz Ihnen überlassen. Dabei ist der Anteil an Mineralstoffen weniger wichtig, da wir diese Mengen- und Spurenelemente überwiegend mit der „festen“ Nahrung  aufnehmen.

Wenn Sie in Ihrer Wohngegend eine gute Wasserqualität haben (suchen Sie Ihren Wasserversorger bei Wasser.de) können Sie bedenkenlos auf Leitungswasser zurückgreifen. Achten Sie bei Mineralwasser darauf, dass es Natriumarm ist, da wir üblicherweise mit der täglichen Ernährung bereits mehr Natrium (Kochsalz) zu uns nehmen, als die tägliche Empfehlung für die Zufuhr von 550 Gramm Natrium oder 3 – 6 Gramm Kochsalz.
Verwenden Sie also Mineralwasser mit einem Natriumgehalt < 100 Milligramm/Liter. Eine Kennzeichnung von Mineralwasser „geeignet für eine natriumarme Ernährung“ ist allerdings erst erlaubt, wenn der Natriumgehalt unter 20 Milligramm / Liter beträgt.

Bedenken Sie:

der Verbrauch an in Flaschen abgefülltes Mineralwasser nimmt stetig zu – etwa 800 Millionen PET Flaschen sind pro Jahr in Deutschland unterwegs. So erstaunt es nicht, wenn die Öko-Bilanz niederschmetternd ist. PET-Flaschen werden aus Kunststoff hergestellt, dafür wiederum wird Erdöl benötigt. Und auch der aufwändige Transport belastet die Umwelt zunehmend, dies gilt gleichermaßen für die Kunststoff- und Glasflaschen.

Sollte Ihr Leitungswasser durch ein veraltetes Wasserrohrsystem im Haus fließen, denken Sie doch einmal über die Anschaffung eines Wasserfilters nach. Es gibt sie als Kannen- oder Tischfilter, oder auch fest installiert. Die Kosten haben sich relativ schnell amortisiert. Leitungswasser ist günstiger ist als abgefülltes Mineralwasser, Sie sparen Geld und das  mühevolle Schleppen der Wasserkästen beim Einkauf.

Wir können tagelang ohne feste Nahrung auskommen, ohne Wasser schaffen wir das nicht – Wasser ist das ideale Element für den Erhalt unserer körperlichen Leistungsfähigkeit

WASSER IST LEBEN!

In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!

Das Team von Starscook


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